Deisterwanderung 2012

Erster Halt

Hr. Giesecke (Mitte) erläutert die Wiederaufforstung nach den Schäden durch den Orkan Kyrill.

Der Europaverein war im Deister wandern. Unter fachkundiger Führung des Vorsitzenden der Forstinteressentenschaft Barsinghausen-Altenhof, Herrn Wilhelm Giesecke, hat der Europaverein eine kleine Wanderung durch den Deister organisiert und über dreißig Mitglieder und Freunde des Vereins nahmen das Angebot an.

Der Weg führte vom Brigittenstift bergan bis zum ehemaligen Gemeindebergwerk, wo die Forstinteressentenschaft an einem ehemaligen Schachteinstieg eine Haspelanlage rekonstruiert hat, an dem die Arbeit der früheren Haspelknechte nachvollzogen werden kann.

Mit gleichsam unterhaltsamen und lehrreichen Anekdoten und Ausführungen hat Hr. Giesecke viel über die Geschichte der Forst, der städtischen Entwicklung und des Bergbaus erzählt. Von den Anfängen der Forstinteressentenschaft, den Auseinandersetzungen mit der Klosterkammer insbesondere um die Rechte des Bergbaus bis zur Arbeit der Genossenschaft in der heutigen Zeit spannte sich der Bogen auf dem Weg durch den Wald.

Neben den historischen Bezügen erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auch einiges über die aktuelle Arbeit der Unterhaltung der Forst. Verschiedene Methoden des Schutzes der Jungbäume, Beispiele der Naturverjüngung und die Schäden und die Arbeit der Wiederaufforstung nach dem verheerenden Orkan Kyrill im Jahre 2007 wurden ebenfalls erläutert und eröffneten zum Teil einen ganz neuen Blick auf den Wald rechts und links des Weges.

Die Köthe der Forstinteressenten

Der Weg führte dann zur Köthe der Forstinteressentenschaft wo sich diese anläßlich des 200 jährigen Jubiläums selbst ein Buchenaboretum geschenkt hat. Zwanzig Buchen verschiedenster Arten wurden dazu rund um die Köthe angepflanzt und mit Tafeln beschriftet. Noch sind die Bäume zwar sehr jung, denn das Jubiläum ist gerade mal zwei Jahre her, aber kommenden Generationen wird sich dort ein besonderer Ort bieten, der den Deister bereichert.

Den Abschluss der Tour bildete die Einkehr in das Naturfreundehaus, wo sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann gemeinsam mit weiteren Vereinsmitgliedern eine Stärkung gönnten.

Sogar der Wettergott hatte ein Einsehen und ließ die ergiebigen Regenfälle die am Vormittag noch über Barsinghausen niedergingen pünktlich zum Beginn der Veranstaltung enden, so dass die Regenschirme eher als Wanderstöcke eingesetzt werden konnten.

Unser Dank geht nochmals an Herrn Wilhelm Giesecke für die sehr unterhaltsame Führung. Die rege Beteiligung, insbesondere trotz der schlechten Wetterlage im Vorfeld, zeigt, dass wir auch künftig weiter solche Veranstaltungen anbieten werden.

Bis zum nächsten Mal!

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